Wie ich wurde, was ich bin: Mein Weg zum Website-Coach

Als Kind wollte ich immer Tierärztin werden. Ich verarztete auch ganz fleißig meine Kuscheltiere Chita (den Affen) und Brummi (meinen Teddy). Als ich aber bemerkte, dass man da auch Operationen und so durchführen muss und Tierarzt sein nicht nur aus Tiere streicheln und vielleicht mal einen Verband anlegen bestand, war ich raus.

Meine berufliche Laufbahn startete wohl doch nicht im medizinischen Bereich (und das war auch ganz gut so, denn heutzutage muss ich mich immer hinlegen, wenn mir Blut abgenommen wird, sonst falle ich in Ohnmacht – kein Scherz!). Was ich stattdessen tat, kannst du hier nachlesen:

1. Ende der 90er Jahre (in der Hochzeit von Boybands und Buffalos) musste ich mir langsam Gedanken machen, mit was ich später mal mein Geld verdienen will. Ich stand kurz vorm Abitur und alle um mich herum hatten schon einen Plan (jedenfalls mehr oder weniger). Ich hatte den Plan, dass ich auf keinen Fall studieren wollte sondern endlich was Praktisches machen und Geld verdienen. Damit war ich fast die Einzige in meinem Jahrgang. Was genau das war, davon hatte ich selbst auch noch keine genaue Vorstellung. Wie es der Zufall (oder das Schicksal) so wollte, bekamen wir eine neue Schülerin, die kurz darauf schon wieder abbrach, um eine Ausbildung zur Mediengestalterin zu beginnen. DAS hörte sich spannend an! Für Computer interessierte ich mich schon immer (ich war fleißig am Monkey Island spielen) und auch sonst war ich ziemlich kreativ.

2. 2001 war es dann soweit: Mein Abitur war geschafft und ich begann meine Ausbildung zur Mediengestalterin. Ich lernte in einer Druckerei nahe Hannover, bereitete Druckdaten auf und konnte mich bei den Gestaltungsaufgaben im Rahmen meiner Ausbildung kreativ auslassen. Ich liebte es damals schon, Sachen “schön” zu machen. Flyer, Broschüren, Plakate – alles kam unter meine Maus.
Eine E-Mail, die ich an einen Kunden schrieb, landete übrigens plötzlich dank meines Ausbilders am schwarzen Brett der Firma. Ich hatte noch mit meiner Kollegin darüber gefrotzelt, wie oft es bei so einem Namen Versprecher gibt, und prompt passierte mir in der E-Mail das gleiche … die Dame hieß “Beischlag” … du kannst dir vielleicht denken, was ich geschrieben habe und warum das einige Tage meine ganze Firma amüsierte.

3. 2005 schloss ich meine Ausbildung zur Mediengestalterin ab – und wurde anschließend in unserer Firma „gegautscht“. Kennst du nicht? Laut Wikipedia wird „Gautschen“ so definiert: „Einen Setzer (also mich), Drucker oder Stereotypeur nach der Gesellenprüfung in einer humorvollen Zeremonie in einen mit Wasser gefüllten Bottich oder auf einen großen nassen Schwamm setzen und mit Wasser begießen“.
Meinen Kollegen und Vorgesetzten reichte aber eine Sache nicht – ich bekam erst einen nassen Schwamm auf den Kopf. Dann wurde ich in eine Wanne voller Wasser gesetzt (in die meine Kollegin vorher noch liebevoll Eiswürfel gefüllt hatte) und untergetaucht. Und zusätzlich mit Wasser übergossen, als ich nach Luft schnappte. 😅 Das war echt arschkalt.

Die Gautsch-Zeremonie: Weglaufen, eingefangen werden, Schwamm auf den Kopf, in die Wanne, Schluck trinken

4. Nach der Ausbildung begann ich 2006 ein Fernstudium (uiii, das war damals was ganz Neumodernes) an der HTK Hamburg und lernte dort, wie ich Websites mit HTML und CSS erstelle. Mich hat immer schon interessiert wie es wohl so “hinter dem Internet” aussieht. Ich wollte unbedingt mehr darüber wissen. Das war der Startpunkt meiner aktuellen Laufbahn.

5. 2010 ging dann meine erste offizielle Webseite für einen Bekannten online. Ich wechselte zwischenzeitlich das Unternehmen, legte meine Ausbildereignungsprüfung ab und wurde selber zur Ausbilderin (ohne peinliche E-Mails meiner Auszubildenden in der gesamten Firma zu verteilen). 😉

Screenshot meiner ersten Website

Meine erste offizilelle Website im Jahr 2010

Während dieser Zeit wuchs in mir die Idee einen Blog zu veröffentlichen, denn: Bloggen war ja cool. Ich startete also mit einem Blog unter Blogspot auf dem ich Deko und Geschenkideen veröffentlichte. Ich glaube es schauten sich ungefähr 5 Leute diesen Blog an.

6. Im Jahr 2015 ging’s dann richtig los. Nach einem Struggle mit WordPress und mir bekam ich es im Juli des Jahres tatsächlich gebacken, meinen Blog Giftsoflove zu launchen. Mit WordPress (ich habe bei meinem 1. WordPress-Versuch übrigens frustiert abgebrochen und es hat einige Wochen gedauert, bis ich es nochmal probiert habe). Und diesen Blog schauten sich tatsächlich Leute an!

Zu Stoßzeiten hatte ich mehr als 20 000 Besucher pro Monat. Auf dem Blog dreht sich alles um selbstgebastelte Geschenkideen. Mit diesem Blog machte ich die ersten Schritte Richtung Online-Business. Ich baute mir eine E-Mail Liste auf und bot ein Freebie an, das immer um Weihnachten rum so richtig abging (der Adventskalender für Verliebte). Ich merkte: Damit kann ich ja echt Geld verdienen!

Screenshot meines DIY-Blogs giftsoflove

Mein DIY-Blog „Giftsoflove“

7. Am 11.9 2016 machte ich mich selbständig. Und es gab noch etwas Neues: Ich war nämlich schwanger. Gerade zu diesem Zeitpunkt war es mir wichtig, flexibler zu sein und das tun zu können was ich liebte, nämlich: Sachen schön machen. Rückblickend startete ich mit einem Bauchladen-Angebot. Ich bot Print- und Webdesign sowie Hochzeitspapeterie an. Die ersten beiden Dinge liefen hier in der Region auch relativ gut und ich bekam Aufträge größtenteils durch Empfehlungen.

8. Als meine Tochter 2017 geboren wurde, entdeckte ich Podcasts für mich. Während ich den Kinderwagen durch unser schönes Dorf schob, machte ich mir Gedanken darüber, wie ich mein Business online bringen und so Kundinnen aus dem gesamten DACH-Bereich unterstützen könnte. Das erweiterte meine bisherige Weltsicht enorm.

9. Im Januar 2018 stieg ich bei SOMBA ein – ein Jahresprogramm von Sigrun rund um den Aufbau eines Online-Businesses. Ich hatte noch keine Ahnung von nix, aber die Frau in Rot aus Island kam mir irgendwie kompetent vor (war sie dann auch).
Ein Highlight in diesem Jahr war mein erstes Live-Event in Zürich. Dort begegnete ich auch das erste Mal Katrin Hill “in echt”. Sie hat sich zufällig an meinen Tisch gesetzt und tauschte sich mit uns Anfängern aus. Das war pure Motivation.

Kathrin Hill und ich

Katrin Hill und ich in Zürich

10. Im Juni 2019 habe ich meinen ersten Onlinekurs den “Websitekurs für Selbermacher” gelauncht. Darin habe ich meinen Kundinnen gezeigt, wie sie ihre Website mit WordPress und dem Divi-Theme selber bauen können.
Ein Meilenstein für mich, denn jetzt konnte ich noch mehr Frauen erreichen und ihnen Mut machen, das Thema Website endlich anzugehen. Denn viele schieben die Website unendlich vor sich her, weil sie nicht wissen, wie sie starten sollen oder weil sie denken, das mit der Technik bekommen sie eh nicht hin. You know what? Ist nicht so schwer, wie man denkt, wenn man einen Schritt-für-Schritt-Plan hat!

11. Im Urlaub an der Ostsee 2020 entdecke ich das Thema „umweltschonende Websites“. Ich saß im Strandkorb und blätterte in dem kostenlosen Magazin von Rossmann, in dem es um Nachhaltigkeit ging. Da fragte ich mit – worauf kann ich denn bei Websites achten, um sie umweltschonender zu machen? Ich recherchierte und landete u.a. beim klimapositiven Webhoster Raidboxes. Hier habe ich dir ein paar Tipps zusammengestellt, was du tun kannst, um deine Website umweltschonender zu gestalten.

12. Während des letzten Jahres 2021 habe ich meinen Website-Kurs optimiert. Ich wollte, dass meine Kundinnen noch einfacher und schneller Ergebnisse erzielen und online gehen. Deshalb habe ich strategische Website-Templates für das Divi-Theme mit passenden Canva-Vorlagen entwickelt, damit meine Kundinnen nur noch Inhalte einfügen und anpassen brauchen. Und nicht mehr die komplette Website von Beginn an selber bauen müssen. WEBSITE-TO-GO war geboren. Eine riesige Zeitersparnis und trotzdem noch individuell und mit persönlichem Support durch mich.

13. In diesem Jahr hat die Website Lounge das Licht der Welt erblicktmeine Community bei Circle für alle Fragen rund um deine WordPress-Website (mit monatlichen Live-Trainings, spannenden Tutorials und Website-Checks). Super für alle, die schon eine Website haben und sich jemanden wünschen, den sie mal eben schnell fragen können, wenns brennt (an der Website-Front).
Außerdem unterstützte ich seit Januar Judith Peters als WordPress-Expertin in “The Content Society” und beanworte regelmäßig alle Website-Fragen der Teilnehmerinnen. Das macht mir riesigen Spaß!
Ich bin gespannt, wie meine Reise weitergeht. Und ich hoffe, du bist weiterhin ein Teil davon! 😍

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