Diese Frage wurde mir in der Blog-Challenge „Blog your Purpose“ von Judith Peters gestellt. Erst dachte ich: Oha, das wird schwierig. Dann hab ich den folgenden Blogartikel in 45 Minunten einfach runtergeschrieben. Und du kannst jetzt teilhaben, an dem, was ich bewirken will und bekommst einen persönlichen Einblick in meine persönlichen und beruflichen Ziele.

Aber Vorsicht: Vielleicht änderst du nach dem Lesen des Artikels sogar etwas in deinem Leben! 😉

Diese drei Dinge möchte ich bewirken:

1. Menschen dazu motivieren, mehr für die Gemeinschaft zu tun

Seit 11 Jahren bin ich aktives Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Wehrstedt. Ich war ein Quereinsteiger und hatte keinerlei Vorkenntnisse. So wie mein Vater damals, der auch erst mit Ende 30 seine Feuerwehrlaufbahn begann. Kurze Zeit nachdem er aus Altersgründen den aktiven Dienst niedergelegt hat, bin ich eingestiegen.

Warum? Weil ich Bock auf was Neues hatte, das mich herausfordert (und das tut das Technikkram teilweise immer noch). Weil ich mich für die Gemeinschaft engagieren will. Weil ich helfen will. Weil die Kameradschaft bei uns einfach geil ist. Weil ich es echt blöd fände, wenn es brennt und keiner kommt.

Aber heutzutage wird die Freiwillige Feuerwehr 🚒 nicht mehr nur zu Bränden alarmiert. Die Hälfte unserer Einsätze sind Hilfeleistungen, wie z. B. eine Ölspur absichern, umgekippte Bäume von der Straße holen, Tiere retten oder den Rettungsdienst als Tragehilfe unterstützen. Wir haben auf unserem Fahrzeug auch einen Defibrilator und werden als First Responder-Einheit bei einem Herzstillstand eingesetzt, weil wir oft schneller da sein können als der Rettungswagen. Wir retten also ganz in echt Leben!

Für die Abarbeitung dieser ganzen Einsätze (im Schnitt bei uns einmal die Woche!) benötigen wir FREIWILLIGE. Männer und Frauen, die im Alarmfall sofort alles stehen und liegen lassen und sich in den Dienst anderer stellen. Denen es egal ist, ob gerade ein Fußballspiel oder GNTM läuft, wenn die Sirene geht. Oder ein Essen im Ofen ist. Oder Besuch da. Oder das Kind krank. Oder der Hund raus muss.

Wenn es diese Freiwilligen nicht gäbe – was würde im Ernstfall passieren? Keiner wäre da, um zu helfen. Deshalb möchte ich DICH dazu motivieren, mal darüber nachzudenken, ob DU in deinem Ort eine Institution wie z.B. die Feuerwehr, die Johanniter, die DLRG oder eine sonstige Institution unterstützen kannst. Bitte schau dich um! Wir Ehrenamtlichen brauchen deine Hilfe! 😍

Auch wenn du jetzt denkst, du hast keine Zeit, keine Lust oder nicht die Fähigkeiten – wenn man will, kann man Zeit finden und alles erlernen. Oder zumindest förderndes Mitglied werden. 😉

Denn dass die Feuerwehr kommt, ist selbstverständlich wenn es brennt, oder?
Was aber, wenn es die Feuerwehr in deinem Ort nicht mehr gibt? Eben weil es zu wenig Freiwillige gab? In einem Dorf nicht weit von uns leider Realität seit ein paar Jahren. Der Bandschutz wird jetzt durch die umliegenden Wehren abgedeckt, die zum Glück NOCH genug Leute haben. Aber auch eine längere Anfahrt als es die eigene Feuerwehr hätte.

Denk doch einfach mal drüber nach. Und dann hör auf mit Nachdenken und trete in Aktion. 💪 Denn nur „Machen“ verändert etwas. Engagiere dich ehrenamtlich! Oder werde passives Mitglied. Du hilft damit nicht nur anderen sondern auch dir selber, falls du mal Hilfe brauchst.

Feuerwehrfrau Steffi Pingel

2. Die Welt zu einem besseren Ort machen

Ich steh auf das Thema Nachhaltigkeit – im privaten Bereich wie auch im Business. Dabei ist mir wichtig, dass es einfache Dinge sind, die ich tue, die sich gut in meinen Alltag integrieren lassen. Es darf nicht viel Mühe machen, nachhaltiger zu leben – denn sonst lässt man es ganz schnell wieder sein.

Ich glaube, wenn jeder ein bisschen dafür tut, weniger Müll zu produzieren, ein bisschen Energie zu sparen und Dinge wieder zu verwenden können wir schon etwas bewirken! Ich kaufe übrigens gerne bei Vinted ein. Oder verkaufe Dinge, die ich nicht mehr brauche, bei ebay Kleinanzeigen. Auch das nützt der Umwelt!

Und auch wenn die „Hauptverursacher“ des Klimawandels die ganz großen Institutionen und/oder Länder sind, möchte ich keine derjenigen sein, die Verantwortung von mir wegschieben  und sagen: Ich kann ja eh nichts machen. So lange sich nicht das und das ändert und die Politik mitzieht, hat das alles eh keinen Sinn.

Wenn du so denkst, kannst du gleich einpacken (#sorrynotsorry). Ohne positives Denken erreichst du nie etwas. Ohne den Glauben an dich selbst erreichst du nie etwas (das betrifft übrigens alle Bereiche deines Lebens). Tu doch einfach ein bisschen, bevor du gar nichts tust. Und erzähl anderen davon. 👍

Als ich vor ein paar Jahren im Strandkorb an der Ostsee saß und mich gefragt habe, ob man auch bei Websites etwas nachhaltiger gestalten kann, war ich Feuer und Flamme! Und das bin ich immer noch. Wenn jeder darauf achtet, ob sein Webhoster klimaneutral oder -positiv ist, bringt das schon viel und ist der erste Schritt in die richtige Richtung – zu einer grüneren Website und damit zu weniger Energieverbrauch und CO2-Ausstoß.

Natürlich kann man da noch viel mehr machen – aber allein das Wissen darüber, dass man mit seiner Website etwas für den Klimaschutz tun kann, ist schon wertvoll. Denn viele haben diesen Aspekt in ihrem Business noch gar nicht bedacht (wusstest du davon)?

Mein Ziel ist es, so viele Unternehmer:innen wie möglich darüber aufzuklären, dass sie ihre Website grüner gestalten können! 🌿

Falls dich das Thema interessiert, hol dir doch schnell meine Green Website Roadmap.

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3. Frauen dazu bewegen, sich nicht mehr selber klein zu machen

Von meinen Kundinnen, die hauptsächlich aus Frauen bestehen, höre ich ganz oft – „Ach Steffi, mach du das, ich bin zu blöd für die Technik.“

Wenn du das auch von dir denkst – hör bitte sofort auf damit. Ich mein echt jetzt gleich.

Niemand ist zu blöd für irgend etwas. Wenn du bisher etwas nicht geschafft hast, liegt es meistens an diesen zwei Dingen:

1. Du hattest niemanden, der es dir bisher richtig erklärt hat.

Kann ja sein, dass du es schon mal versucht hast und dir einen Experten zur Hilfe geholt hast, der aber einfach nicht gut erklären konnte. Bei dem jedes 5. Wort irgend ein Fachbegriff war und du dich nicht getraut hast, nachzufragen, was damit eigentlich gemeint ist. Weil du dir dann noch blöder vorgekommen wärst. Dann hast du ihn wie vereinbart bezahlt und jeder ist seine Wege gegangen.

Dabei warst du aber keinen Schritt weiter. Und hast die Lust verloren, dich nochmal damit auseinanderzusetzen. Wer weiß, an wen du dieses Mal gerätst? Deshalb hast du das Thema auf sich beruhen lassen, obwohl du insgeheim genau weisst, dass es dich echt weiterbringen würde, wenn du davon Ahnung hättest. Und du dein Business mit diesem Wissen positiv beeinflussen könntest.

2. Du hast keine Zeit gefunden, dich wirklich tiefergehend damit auseinanderzusetzen.

Da hast du echt mein vollstes Verständnis – denn viele Businesses drehen sich um andere Dinge als Technikkram. Und vielleicht willst du dich auch gar nicht damit beschäftigen, weil du keinen Bock drauf hast. Auch cool. Es gibt ja andere, die das für dich erledigen können (*handheb*).

Wenn du aber weisst, dass du eigentlich keine Lust hast, die Techniksachen zu erlernen, hol dir jemanden, der es für dich tut. Denn wenn du ein Online-Business hast, musst du die Technik einfach im Griff haben oder zumindest einen Überblick, was wie funktioniert. Damit du flexibel bleibst und dich schnell anpassen kannst, falls sich irgend etwas verändert (oder du wie ich mal eben kurz bei Facebook gesperrt wirst) .

Aber bitte hör auf dich selber klein zu machen und zu sagen, dass du zu blöd für die Technik bist. Denn das bist du nicht!

Und wenn du das wirklich von dir denkst und deine Einstellung nicht änderst, überträgst du das auf deine Kinder. Dann setzt sich der Kreislauf fort, dem gerade wir Frauen unterliegen. Nicht umsonst gibt es den Spruch „Frauen und Technik.“ Oder, auch toll: „Typisch Frau“, wenn mal wieder eine Frau es nicht schafft, vernünftig rückwärts einzuparken.

Ganz schlimm, oder?! Hilf mit, diese Vorurteile nicht in die nächste Generation weiterzugeben.
Meine Tochter wird das nie von mir hören. Aber nicht, weil ich mich selbst so toll finde 😎, technikaffin bin und unser Feuerwehrauto rückwärts einparken kann, sondern weil ich daran glaube, dass sie es schafft und auch jedes andere Mädchen. Und jede andere Frau, die an sich glaubt. Und du!

Das gilt nicht nur für den Bereich Technik, dass darfst du gerne auf alle Bereiche deines Lebens übertragen!

Glaub an dich, hör auf, dich ständig zu entschuldigen oder Rücksicht zu nehmen und geh endlich deinen Weg!

Jetzt möchte ich von dir wissen – hab ich etwas bei dir bewirkt? Dann lass mir unbedingt einen Kommentar da! Ich freu mich mega, von dir zu hören! 😍 👇

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Website-Coach Steffi Pingel

Hi, ich bin Steffi!

Schön, dass du hier bist! 👋

Ich zeige selbständigen Frauen wie dir,  wie sie mit einer brandheißen und selbst gebauten WordPress-Website ins Online-Business starten. Oder wie sie ihre Website optimieren.

Eine Website, die dir hilft, deine Produkte zu verkaufen und die verantwortungsvoll mit unserer Umwelt 🌿 umgeht. Nebenbei lösche ich Brände mit der Freiwilligen Feuerwehr.

6 Kommentare

  1. Hallo Steffi, ich staune gerade wirklich, als ich auf deiner Homepage lande, weil ich noch gar nicht auf die Idee gekommen bin, dass eine Homepage „grün“ sein könnte! Oder eben auch nicht. Ansonsten achte ich auch sehr, was ich einkaufe und lebe deutlich minimalistischer als früher. Das mit der Homepage schaue ich mir an. Und du inspirierst mich gerade auch dazu mal einen Blogbeitrag zu schreiben, über all die Dinge, die in meinem Leben schon grüner sind als früher. Danke

    Antworten
  2. Hallo
    ja du hast eine innere Freude in mir bewirkt. Es gibt auch andere Menschen, wie mich, die sich engagieren in verschiedenen Bereichen.
    Ich wohne seit 1 Jahr in einem kleinen Städtchen im Schwarzwald und bin in verschiedenen Vereinen aktiv, die sich mit Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Landwirtschaft auseinander – und einsetzen. In der Stadt hatte ich keinerlei Berührungspunkte. Dort konnte ich mich im Mutterzentrum engagieren und eine Nummer von vielen tausenden Menschen sein. Mein Leben hier auf dem Land hat sich um 180 Grad gedreht. Hier wird meine Mitarbeit wertgeschätzt und ich fühle mich gut aufgehoben. Dankbarkeit ist ein kostbares Gut, das jeder fühlen sollte. Also lasst uns rausgehen und anderen Menschen eine Freude machen.
    Irgendwann kommt alles zu dir zurück 🙂

    Liebe Grüße
    Maren aus der Bastelfarbstube

    Antworten
  3. Liebe Steffi,
    ich wollte eigentlich nur aus Höflichkeit vorbei schauen, als ich dich in der Liste bei Judith gesehen habe.
    Ich habe Mal einen kostenlosen Kurs bei dir gemacht.
    Umso mehr hat es mich gefreut, dass du genauso eine Kämpferin für das Ehrenamt bist wie ich.
    Ich habe z.b. einen Artikel „17 Gründe, sich ehrenamtlich zu engagieren.“ auf meinem Blog.
    Weil ich eben wichtig finde. Vielen Dank für deine Feuerwehr Arbeit. Ich sehe ja, was die bei uns leisten.
    Liebe Grüße Susan

    Antworten
  4. Liebe Steffi,

    ich bin total beeindruckt, von Deinem Purpose! Du wirkst so klar und überzeugt, das gefällt mir sehr – und Du regst mich zum Nach- und Umdenken an! Aber das war ja auch Deine Absicht.

    Ich freue mich, mehr von Dir zu lesen.

    Herzliche Grüße Gesa

    Antworten
  5. Liebe Steffi. Das „Aber Vorsicht!“ aus der Einleitung gefällt mir sehr. Und ja, auch ich helfe Frauen im weitesten Sinne mit Technik. Überblick bekommen in all dem Dschungel, den es braucht, um seine eigene Hypnose Praxis zu eröffnen. Und dieses „mir ist alles zu viel“, „das kann ich nicht“ höre ich ganz häufig. Insofern -check, da arbeiten wir ganz ähnlich am Thema „Befähigen“. Und das mit der Freiwilligen Feuerwehr finde ich toll. Wir sind sehr verbunden mit unserer Ortsfeuerwehr. Ich allerdings eher als zahlendes Mitglied und Kuchenlieferant für Feste. Liebe Grüße, Julia

    Antworten
  6. Wow, was für ein bewegender Artikel, liebe Steffi! Der macht wirklich was mit mir. Chapeau für deinen Einsatz bei der freiwilligen Feuerwehr! Ich bin Rettungsschwimmerin und hoffe insgeheim, niemals wirklich jemanden retten zu müssen. Aber gut, es zu können.
    Danke, dass du Frauen Mut machst, sich an Technik zu wagen. Es tut so gut, hier kleine Erfolgserlebnisse zu haben, wenn frau sich überwindet. Toller Artikel, liebe Steffi!

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